Pro Retina Stiftung

Stiftung zur Verhütung von Blindheit

Service-Navigation
 
Inhalt
Sie sind hier:

Universitätsaugenklinik Köln - Institut für experimentelle Immonologie des Auges / Dr. Alexander Aslanidis

Thema: "Therapeutische Modulation von Mikrogliazellen durch Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren"

Antragskategorie: Kleinprojekt
Beginn der Förderung: 01.05.2016
Dauer der Förderung: 6 Monate
Höhe der Fördersumme: 5.000 €

Kurze Zusammenfassung des Projekts:

Im vorliegenden Projekt soll ein neues Konzept zur symptomatischen Behandlung von degenerativen Netzhauterkrankungen erarbeitet werden, die wir unter der Bezeichnung „Protein Logistics Diseases", PLD, zusammenfassen. Bei diesen Erkrankungen ist die Aufnahmekapazität der Außensegmente der Photorezeptoren reduziert oder der (ziliäre) Transport dorthin vermindert / verlangsamt. Demgegenüber kann die Zelle in vielen Fällen die physiologisch normale Menge der für das Außensegment produzierten Proteine nicht wesentlich zurückfahren. Der soentstehende relative Überschuß kann in der Regel nur zu einem Teil abgebaut werden und führt zu einer generalisierten Verteilung der betreffenden Proteine in der Zelle. Abhängig von Art und Menge der Proteine kommt es in der Folge häufig zu einer Degeneration der Photorezeptoren, insbesondere wenn Rhodopsin involviert ist.

Wir konnten nun in einem Pilotversuch zeigen, daß eine Reduktion der Rhodopsinproduktion auf der Basis einer Heterozygotie für das Rhodopsin-Gen bei einer Erkrankung mit reduzierter Aufnahmekapazität der Außensegmente der Stäbchen (Prominin 1 knockout Modell) einen deutlichen funktionellen und morphologischen Rescue-Effekt bewirkt.

Ziel des Projektes ist es, (a) den beobachteten Effekt in einer entsprechenden Kohorte genauer zu untersuchen und auch den Langzeitnutzen zu quantifizieren, (b) die optimale Proteinmenge zu bestimmen, und (c) den Therapieansatz via shRNA-Applikation postnatal anwendbar zu machen.

Der darauf basierende neuartige Therapieansatz (Reduktion der physiologisch korrekten Proteinmenge) wäre zwar symptomatisch, würde aber einer größeren Gruppe von Patienten mit PLDs (insbes. mit Ziliopathien) zugute kommen.

 


Universität Mainz - Institut für Zoologie / Dr. Kerstin Nagel-Wolfrum

Thema: "Ignoriere das STOPP-Signal: In vivo-Applikation von Ataluren zum Überlesen von Nonsense-Mutationen als Therapie für retinale Degenerationen"

Antragskategorie: Projektförderung
Beginn der Förderung: Mai 2016
Dauer der Förderung: 6 Monate
Höhe der Fördersumme: 17.000€

Zielsetzung und kurze Zusammenfassung des Projekts:

Nonsense-Mutationen (störende genetische Veränderungen) sind häufig die Ursache von retinalen Degenerationserkrankungen. Sie verursachen einen verfrühten Stopp bei der Proteinsynthese (Proteinaufbau), sodass nur ein verkürztes, nicht-funktionelles Protein entsteht. Ataluren (experimenteller medizinischer Wirkstoff) kann das Überlesen solcher Nonsense-Mutationen veranlassen, sodass wieder ein  funktionelles  Protein hergestellt wird. Im vorliegenden Projekt soll die Effizienz von systemischer und lokaler  Applikation von Ataluren im Mausmodell untersucht werden. Die erhaltenen Daten werden wertvolle Hinweise für die mögliche Applikation von Ataluren zur Behandlung von retinalen Degenerationserkrankungen liefern.

 

 


Universität Mannheim-Heidelberg - Institut für Neuroanatomie / Dr. Maren Engelhardt

Thema: "Plastizität des Axoninitialsegments in retinalen Ganglienzellen nach degenerativem Insult"

Antragskategorie: Kleinprojekt
Beginn der Förderung: April 2016
Dauer der Förderung: 9 Monate
Höhe der Fördersumme: 4.500€

Zusammenfassung des Projekts:

An retinalen Ganglienzellen (RGCs) ist das Axoninitialsegment (AIS) die wichtigste axonale Domäne zur Initiierung und Weiterleitung von Aktionspotenzialen. Letztere sind eine essentielle Voraussetzung dafür, dass RGCs innerhalb retinaler Netzwerke Sinneseindrücke adäquat weiterleiten können. Dem AIS kommt damit eine fundamentale Rolle für das physiologische Sehen zu. In neurodegenerativen Erkrankungen sind strukturelle Veränderungen am AIS ein Bestandteil der pathophysiologischen Mechanismen, die zum Untergang von RGCs beitragen. In einem von der Pro Retina-Stiftung geförderten Kleinprojektantrag wurden wichtige erste Erkenntnisse zur Struktur und Funktion des AIS gewonnen, die nun weiter untersucht werden sollen.

So konnten wir z.B. mittels hochauflösender Mikroskopie zeigen, dass sich am AIS von RGC nach pathophysiologischem Insult (visuelle Deprivation) Unterschiede in der Struktur intraaxonaler Ca2+-Speicher, den cisternen Organellen, einstellen (Schlüter et al., in Vorbereitung).

Wir möchten nun untersuchen, ob sich die Entwicklung des AIS in kultivierten RGCs, die aus Vorläuferzellen gewonnen wurden, ähnlich verhält. Vor allem aktivitätsabhängige Längenveränderungen, die die Ausbildung einer adulten normal funktionsfähigen Axondomäne erlauben, sind hier ausschlaggebend, da ohne diese Entwicklungsprozesse in vitro generierte RGCs nicht physiologisch aktiv sein können und damit entsprechend ungeeignet für Zellersatztherapien wären.

Weiterhin planen wir, die Bedeutung und Funktion der cisternen Organelle weiter zu untersuchen. Wir glauben, hier sehr wichtige strukturelle und funktionelle Daten für die Generierung transplantationsfähiger RGCs zu produzieren, die auch langfristig dem besseren Verständnis der Zellersatztherapie bei retinalen Erkrankungen dienen werden.

 Die Antragstellerin verfügt über entsprechende methodische Expertise (Engelhardt et al., 2004, 2005, 2012; Gutzmann et al., 2014). Ein besseres Verständnis der zellulären Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zellersatztherapie soll dazu beitragen, Transplantationen in klinischen Studien mit erhöhter Erfolgsaussicht durchzuführen und entsprechend die therapeutischen Optionen für betroffene Patienten zu verbessern.

Im vorliegenden Projekt soll ein neues Konzept zur symptomatischen Behandlung von degenerativen Netzhauterkrankungen erarbeitet werden, die wir unter der Bezeichnung „Protein Logistics Diseases", PLD, zusammenfassen. Bei diesen Erkrankungen ist die Aufnahmekapazität der Außensegmente der Photorezeptoren reduziert oder der (ziliäre) Transport dorthin vermindert / verlangsamt. Demgegenüber kann die Zelle in vielen Fällen die physiologisch normale Menge der für das Außensegment produzierten Proteine nicht wesentlich zurückfahren. Der soentstehende relative Überschuß kann in der Regel nur zu einem Teil abgebaut werden und führt zu einer generalisierten Verteilung der betreffenden Proteine in der Zelle. Abhängig von Art und Menge der Proteine kommt es in der Folge häufig zu einer Degeneration der Photorezeptoren, insbesondere wenn Rhodopsin involviert ist.

Wir konnten nun in einem Pilotversuch zeigen, daß eine Reduktion der Rhodopsinproduktion auf der Basis einer Heterozygotie für das Rhodopsin-Gen bei einer Erkrankung mit reduzierter Aufnahmekapazität der Außensegmente der Stäbchen (Prominin 1 knockout Modell) einen deutlichen funktionellen und morphologischen Rescue-Effekt bewirkt.

Ziel des Projektes ist es, (a) den beobachteten Effekt in einer entsprechenden Kohorte genauer zu untersuchen und auch den Langzeitnutzen zu quantifizieren, (b) die optimale Proteinmenge zu bestimmen, und (c) den Therapieansatz via shRNA-Applikation postnatal anwendbar zu machen.

Der darauf basierende neuartige Therapieansatz (Reduktion der physiologisch korrekten Proteinmenge) wäre zwar symptomatisch, würde aber einer größeren Gruppe von Patienten mit PLDs (insbes. mit Ziliopathien) zugute kommen.

 


Universität Duisburg-Essen - Institut für allgemeine Zoologie / Yoshiyuki Henning

Thema: "Fehlregulationen des Schilddrüsenhormons Thyroxin als Ursache für Farbwahrnehmungsstörungen und der Altersabhängigen Maculadegeneration"

Antragskategorie: Kleinprojekt
Beginn der Förderung: Januar 2016
Dauer der Förderung: 3 Monate
Höhe der Fördersumme: 4.100€

Kurze Zusammenfassung des Projekts:

Im vorliegenden Projekt soll ein neues Konzept zur symptomatischen Behandlung von degenerativen Netzhauterkrankungen erarbeitet werden, die wir unter der Bezeichnung „Protein Logistics Diseases", PLD, zusammenfassen. Bei diesen Erkrankungen ist die Aufnahmekapazität der Außensegmente der Photorezeptoren reduziert oder der (ziliäre) Transport dorthin vermindert / verlangsamt. Demgegenüber kann die Zelle in vielen Fällen die physiologisch normale Menge der für das Außensegment produzierten Proteine nicht wesentlich zurückfahren. Der soentstehende relative Überschuß kann in der Regel nur zu einem Teil abgebaut werden und führt zu einer generalisierten Verteilung der betreffenden Proteine in der Zelle. Abhängig von Art und Menge der Proteine kommt es in der Folge häufig zu einer Degeneration der Photorezeptoren, insbesondere wenn Rhodopsin involviert ist.

Wir konnten nun in einem Pilotversuch zeigen, daß eine Reduktion der Rhodopsinproduktion auf der Basis einer Heterozygotie für das Rhodopsin-Gen bei einer Erkrankung mit reduzierter Aufnahmekapazität der Außensegmente der Stäbchen (Prominin 1 knockout Modell) einen deutlichen funktionellen und morphologischen Rescue-Effekt bewirkt.

Ziel des Projektes ist es, (a) den beobachteten Effekt in einer entsprechenden Kohorte genauer zu untersuchen und auch den Langzeitnutzen zu quantifizieren, (b) die optimale Proteinmenge zu bestimmen, und (c) den Therapieansatz via shRNA-Applikation postnatal anwendbar zu machen.

Der darauf basierende neuartige Therapieansatz (Reduktion der physiologisch korrekten Proteinmenge) wäre zwar symptomatisch, würde aber einer größeren Gruppe von Patienten mit PLDs (insbes. mit Ziliopathien) zugute kommen.

 


Universität Tübingen - Forschungsinstitut für Augenheilkunde / Prof. Dr. Dr. Mathias Seeliger

Thema: "Weniger ist mehr - Therapie erblicher Netzhauterkrankungen durch Anpassung der zellulären Proteinproduktion"

Antragskategorie: Projektförderung
Beginn der Förderung: 01.10.15
Dauer der Förderung: 6 Monate
Höhe der Fördersumme: 27.700 €

Kurze Zusammenfassung des Projekts:

Im vorliegenden Projekt soll ein neues Konzept zur symptomatischen Behandlung von degenerativen Netzhauterkrankungen erarbeitet werden, die wir unter der Bezeichnung „Protein Logistics Diseases", PLD, zusammenfassen. Bei diesen Erkrankungen ist die Aufnahmekapazität der Außensegmente der Photorezeptoren reduziert oder der (ziliäre) Transport dorthin vermindert / verlangsamt. Demgegenüber kann die Zelle in vielen Fällen die physiologisch normale Menge der für das Außensegment produzierten Proteine nicht wesentlich zurückfahren. Der soentstehende relative Überschuß kann in der Regel nur zu einem Teil abgebaut werden und führt zu einer generalisierten Verteilung der betreffenden Proteine in der Zelle. Abhängig von Art und Menge der Proteine kommt es in der Folge häufig zu einer Degeneration der Photorezeptoren, insbesondere wenn Rhodopsin involviert ist.

Wir konnten nun in einem Pilotversuch zeigen, daß eine Reduktion der Rhodopsinproduktion auf der Basis einer Heterozygotie für das Rhodopsin-Gen bei einer Erkrankung mit reduzierter Aufnahmekapazität der Außensegmente der Stäbchen (Prominin 1 knockout Modell) einen deutlichen funktionellen und morphologischen Rescue-Effekt bewirkt.

Ziel des Projektes ist es, (a) den beobachteten Effekt in einer entsprechenden Kohorte genauer zu untersuchen und auch den Langzeitnutzen zu quantifizieren, (b) die optimale Proteinmenge zu bestimmen, und (c) den Therapieansatz via shRNA-Applikation postnatal anwendbar zu machen.

Der darauf basierende neuartige Therapieansatz (Reduktion der physiologisch korrekten Proteinmenge) wäre zwar symptomatisch, würde aber einer größeren Gruppe von Patienten mit PLDs (insbes. mit Ziliopathien) zugute kommen.

 


Universität Tübingen - Forschungsinstitut für Augenheilkunde / Dr. Daniel Rathbun & Archana Jalligampala

Thema: "Refining the Retinal Implant: spatiotemporal interactions of electrical desensitiziation in multiple mouse retinal ganglien cell types"

Antragskategorie: Promotionsstipendium
Beginn der Förderung: 12.02.2013
Dauer der Förderung: 3 Jahre
Höhe der Fördersumme: 46.800 €

 


Aktuelles

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!

Jeder Euro hilft. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite: Spenden an die Pro-Retina-Stiftung

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter PRO RETINA News!


© 2010 - 2017 - PRO RETINA-Stiftung zur Verhütung von Blindheit

Datenschutzerklärung