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Retinitis Pigmentosa (RP) Forschungspreis 2013
Der Retinitis Pigmentosa Forschungspreis 2013 für hervorragende Publikationen auf dem Gebiet der RP Forschung wurde an Frau PD Dr. rer. nat. Heidi Stöhr, Universität Regensburg auf der Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) im September 2013 in Berlin verliehen. Im Rahmen eines Mutationsscreenings im FAM161A-Gen hat Frau PD Dr. Stöhr in einer umfangreichen Kohorte von Retinitis Pigmentosa Betroffenen dazu beigetragen, den Nachweis für eine pathogene Stopp-Mutation in diesem Gen zu erbringen und damit den allgemeinen Nachweis geliefert, dass dieses Gen eine ursächliche Rolle bei etwa 1- 2 % der Patienten mit den verschiedenen Formen der Retinitis Pigmentosa spielt. In der zweiten Arbeit hat sie sich intensiv mit der Funktion dieses Gens auseinandergesetzt und zusammen mit ihren Ko-Autoren herausgefunden, dass das Gen vor allem in den Innensegmenten von den Photorezeptoren der Maus exprimiert wird, sowie in synaptischen Verbindungen der Ganglienzellen. Durch subzelluläre Immunelektronenmikroskopie ließ sich nachweisen, dass FAM161A ein neues ziliäres Protein darstellt, welches eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Transportprozesse in Photorezeptoren spielt.

Makula (MD) Forschungspreis 2013
Der Makula Forschungspreis 2013 wurde beim diesjährigen Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin an Herrn Dr. rer. nat. Dominic Eberle, CRT-Dresden vergeben. Seine Ergebnisse hat Herr Dr. Dominic Eberle im Rahmen seiner Promotionsschrift zu experimentellen Ansätzen für die Entwicklung einer regenerativen Therapie zur Behandlung von degenerativen Netzhauterkrankungen erarbeitet. In seinen Arbeiten zeigen Herr Dr. Eberle und seine Kollegen, dass junge postmitotische Photorezeptorvorläuferzellen nach einer subretinalen Transplantation in erwachsenen Mäusen in die Empfängernetzhäute integrieren und dort in morphologisch normale und funktionale Photorezeptoren differenzieren. Dabei konnte gezeigt werden, dass die integrierten Spenderphotorezeptoren in den Empfängernetzhäuten normale Außensegmente ausbilden. Diese Ansätze sind in besonderer Weise geeignet für die Behandlung von Photorezeptorzellverlusten des hinteren Augenpols und haben deshalb eine besondere Bedeutung für die Entwicklung neuartiger therapeutischer Ansätze bei Makuladystrophien.

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